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	<title>UNESCO Archive - Merci Magazine</title>
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		<title>Andalusien: Flamenco, Fiesta und Costa del Sol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Niestendiederich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 19:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andalusien: Flamenco, Fiesta und Costa del Sol Das Königreich Spanien ist weltweit bei Urlaubern, das zweit beliebteste Land der Welt und gehört aus gutem Grund auch zu den bevorzugten Reisezielen der Deutschen. Jährlich tummeln sich Millionen von Urlaubern, aus verschiedenen Teilen der Erde über das mediterrane Land und verteilen sich großflächig in den Städten, Küsten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andalusien: Flamenco, Fiesta und Costa del Sol</strong></p>
<p>Das Königreich Spanien ist weltweit bei Urlaubern, das zweit beliebteste Land der Welt und gehört<span id="more-228"></span> aus gutem Grund auch zu den bevorzugten Reisezielen der Deutschen. Jährlich tummeln sich Millionen von Urlaubern, aus verschiedenen Teilen der Erde über das mediterrane Land und verteilen sich großflächig in den Städten, Küsten und Regionen der iberischen Halbinsel, um die Schönheit und Einzigartigkeit des Landes zu genießen. Die Beliebtheit und Anziehungskraft Spaniens liegt aber nicht alleine am warmen Mittelmeerklima, den endlosen Stränden oder den Bauwerken, sondern auch an der offenen und entspannten Lebensart der Spanier, deren positive Vibes sich schnell auf die Gäste und Reisenden übertragen. Je weiter man in den Süden reist, desto mehr erliegt man diesem natürlichen Charme der Einwohner. Eine Reise nach Andalusien ist wie eine Reise in die Seele Spaniens.</p>
<p>Es gibt viele sehenswerte Regionen und Städte in Spanien, doch der Süden besticht durch seine unverwechselbare Aura und Kulturlandschaft, die es doch vom großen Rest deutlich unterscheidet. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der Süden Spaniens eine große und bewegende Geschichte hat. Andalusien hat eine lange Siedlungsgeschichte und war geprägt von verschiedenen historischen Ereignissen, etwa von phönizischen, griechischen oder römischen, arabischen Eroberungen, was sich dann auch im Stadtbild und in der Kultur, über viele Jahre hinweg, aufbewahrt und letztendlich manifestiert hat.</p>
<p>Andalusien ist wie ein bunter Kessel voller Traditionen und Geschichte. Überall trifft man auf Zeugnisse dieser reichen Kultur. Egal wohin man blickt, wird man an vergangene Zeiten und Kulturen erinnert. So findet man alte, von Säulen umgebene Ruinen aus der Römerzeit, neben ornamentalen Bauten aus der Zeit der Mauren und Bauwerken im Mudéjar-Stil. Weitere architektonische Blickfänge und Zeugnisse sind etwa auch Bauwerke aus der Zeit der Renaissance und des Barock, die dann im 20. Jahrhundert mit Bauten zur Weltausstellung im Ibero-amerikanischen Stil praktisch die große, andalusische Architektur-Ära vollendeten. Sie alle zeugen von den verschiedenen Baustilen und der bewegten Geschichte Andalusiens.</p>
<p>Die typisch andalusische Wohnhausarchitektur spiegelt mit seinen Balkonen, offenen Terrassen und Laubengängen, seinen verzierten Gitterfenstern und Patios – wie die Eingänge andalusischer Häuser genannt werden – seinen labyrinthartigen, verwinkelten Gassen und Häusern mit weißer Fassade, mit Abbildungen von Heiligenfiguren, eben diese Mischung aus herrschaftlicher Anmut und volkstümlicher Nähe wider.</p>
<p>Das klingt jetzt alles etwas antiquiert, doch dieser Eindruck täuscht, denn Andalusien ist vor allem auch modern, hip und jung. Das liegt teilweise auch an den vielen Erasmus-Studenten, die vor allem in den Süden Spaniens pilgern, aber teilweise auch an den kulturellen Angeboten und Möglichkeiten, die man dort vorfindet. Die Universitäten ziehen viele, junge Studenten aus ganz Europa aus unterschiedlichen Gründen an. In Granada gibt es rund 2000 Erasmus-Studenten. Somit nimmt die Universität von Granada den absoluten Spitzenplatz unter den Gaststudierenden ein, was in Anbetracht der Faktoren, die ein Leben dort bietet, absolut nachvollziehbar macht. Denn die Universität von Granada bietet Studien auf internationalem Top-Niveau an und ist im internationalen Ranking berühmt für Sprachwissenschaft, Mathematik und Informatik.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Alhambra, Flamenco und Gitarrenklänge </strong></p>
<p>Es sind aber vor allem andere Vorzüge, welche die Stadt Granada attraktiv für Studenten macht. Sie besticht durch eine ganz eigene Lebensart seiner Bewohner, mit malerischen Kulissen und einer bunten Vielfalt an Ausgehmöglichkeiten. Und das bedeutet nicht nur gewöhnliche Club- oder Barbesuche, die sicher auch sehr reizvoll sein können. Denn Granada hat viel mehr zu bieten als das Gewöhnliche. Ihr berühmtestes Bauwerk könnte einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen sein und sprengt definitiv den Rahmen des Gewöhnlichen: die Alhambra. Dieses Bauwerk gehört zu den berühmtesten Attraktionen Spaniens und der Region Andalusien. Auf einem Hügel errichtet, bewundert man dieses Monument maurischer Baukultur, mit seinen einzigartigen Bewässerungssystemen und Gärten als entstamme sie wirklich aus einer anderen Welt.</p>
<p>In Andalusien haben Musik und Tanz eine lange Tradition. Diese zwei Ausdrucksformen sind Teil der andalusischen Identität und haben letztendlich zur Geburt des Flamenco geführt. Sie sind miteinander verflochten, wie die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse und Ausdruck höchster Leidenschaft und Lebensart. In den Höhlen, hoch oben in Sacromonte, finden diese faszinierenden und traditionellen Flamenco-Shows statt, begleitet von unvergleichlichen Gesängen „cantes“ und Klängen der „guitarra flamenca“. Wie im Bann folgt man den anmutigen, stolzen Bewegungen und Schritten der Tänzerin, während man den Lauten und Gitarrenklängen der „Gitanos“ lauscht. Vor allem Sevilla und Cadiz werden heute als Ursprungsort des Flamenco bezeichnet. Wir finden diese Argumentationsketten sind überzeugend und begründen die Vorzüge sehr trefflich: unter diesen Umständen lässt es sich wunderbar studieren und urlauben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tarifa: Surferparadies und Trips nach Marokko</strong></p>
<p>Doch nicht nur Studenten und Kulturbegeisterte zieht es nach Andalusien, sondern auch Wassersportler und Surfer aus der ganzen Welt. In Tarifa kann man aufgrund der besonderen geografischen Lage und der Klimaverhältnisse, ideale Bedingungen zum Surfen vorfinden. So hat sich der südlichste Ort Europas, aufgrund seiner starken Winde, weltweit zu einem Hotspot für Wind- und Kitesurfer entwickelt. Die Stadt hat seine Wirtschaft komplett auf seine Gäste umgestellt. Überall findet man coole Beach- und Surfshops, oder Hipster-Cafés, Restaurants und Bars im Surferstyle. Ein wahres Eldorado für junge Wellenreiter.</p>
<p>Aber nicht nur Surfer zieht es nach Tarifa, sondern auch Reisende, die auf Ihrem Europatrip durch Andalusien, einen kurzen Abstecher nach Afrika planen. Marokko liegt vis à vis von Tarifa und ist in knapp 1 Stunde mit der Fähre über die Straße von Gibraltar, zu erreichen. In Tanger erwartet den Reisenden dann eine völlig andere Welt. Man taucht schnell ein in die Souks und Gassen der Altstadt und lässt sich treiben von den Gerüchen der Gewürze und den Klängen der Markthändler und dem Ruf des Muezzin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Königspalast und die Kathedrale von Sevilla</strong></p>
<p>Die Hauptstadt Andalusiens bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein spannendes Nachtleben an. Sevilla wird, wie bereits erwähnt, als Wiege des Flamenco bezeichnet und wird jährlich mit verschiedenen Festen (Semana Santa oder Feria de April) zelebriert, um dieser besonderen und faszinierenden, andalusischen Lebensart zu huldigen. Daneben gibt es eine breit aufgestellte Bar- und Clubkultur, die für jeden Geschmack das passende Vergnügen und Ambiente bietet.</p>
<p>Die Stadt zählt dank seiner Architektur zu den schönsten Orten in ganz Spanien, aber auch zu den heißesten in ganz Europa. Im Sommer steigen die Temperaturen schnell auf über 40 Grad. Der Andalusier umgeht diese heiße Periode daher geschickt mit einer Siesta. Der Mittagsruhe sollten sich auch Touristen anschließen, wenn sie nicht unbedingt einer übermäßigen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein wollen. Für Abkühlung sorgen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die so angelegt sind, dass sie Oasen in der Wüste gleichen. Es überrascht daher kaum, dass einige der Sehenswürdigkeiten zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.</p>
<p>Die berühmte Alcazar von Sevilla ähnelt tatsächlich einer Oase, wenn man unter den hohen Bögen spaziert, die Schutz vor der Sonne bieten oder die zahlreichen Springbrunnen und plätschernden Wasserspiele bestaunt, die den Garten und den Innenhof in ein kleines Garten Eden verwandeln, während man sich vom Stress befreit und die Seele zum Verweilen einlädt. Der Königspalast beeindruckt in jeder Hinsicht. Das Auge wird verwöhnt wohin man blickt, die Räume beeindrucken mit prunkvollen Wandverkleidungen, üppigen Deckenverzierungen und edlen Bodenbelägen. Wie verzaubert durchstreift man den Palast, gesäumt von Balustraden und gestützt von Arkaden und bewundert antike Säulen, Statuen und Pavillons geprägt von unterschiedlichen Baustilen und Epochen, jedoch absolut stimmig in der Gesamterscheinung.</p>
<p>Unter die Meisterwerke großer Baukunst reiht sich auch die Kathedrale von Sevilla ein, bekannt auch als Catedral de Santa Maria de la Sede und ebenfalls Träger des ehrwürdigen Abzeichens UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist die größte gotische Kathedrale der Welt und ein echtes Zeugnis unterschiedlicher architektonischer Baustile.</p>
<p>Die Kathedrale wurde im 15./16. Jahrhundert auf den Resten einer ehemaligen Moschee gebaut. Im Gewölbe befinden sich noch deutliche Spuren aus der Zeit maurischer Baukunst, wie etwa der Turm der Kathedrale, der Giralda, der das ehemalige Minarett der alten Moschee darstellte und aus ihren Resten erbaut wurde. Sie ist gleichzeitig das Wahrzeichen von Sevilla und beeindruckt mit prächtigen Grabplastiken aus dem Mittelalter, verschiedenen Kapellen und zwei eindrucksvollen Orgeln im Barockstil. Es ist außerdem Grabstätte einer der berühmtesten Seefahrer und Entdecker der Welt: Christoph Kolumbus. Ein Sarkophag, getragen von vier Herolden, bewahrt seine Überreste auf und liefert dem Besucher einen zusätzlichen Anreiz für einen Aufenthalt in Sevilla.</p>
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<p><strong>Costa del Sol</strong></p>
<p>Die Sonnenküste Andalusiens bietet kilometerlange Strände und über 320 Sonnentage im Jahr. Entlang der Küste gibt es viel Abwechslung, denn hier finden sich einige der beliebtesten Ortschaften und Playas von Andalusien. Ob Familien, Partyhungrige oder Schickeria, an Spaniens berühmtester Küste findet jeder sein Abenteuer oder ein stilles Plätzchen zum verweilen.</p>
<p>Für Nachthungrige und Menschen auf der Suche nach Vergnügen und Partys, bietet sich die ehemalige Hippie-Hochburg Torremolinos oder aber auch Malaga an. Es gibt dort unzählige Nachtclubs und Bars, die für feuchtfröhliche Nächte sorgen. Familien sollten eher einen Bogen um die Stadt machen und sich nach familienfreundlicheren Gegenden wie etwa Fuengirola oder Torre del Mar umsehen. Wer es schick und exklusiv liebt, sollte einen Abstecher nach Marbella wagen. Am Yachthafen von Marbella, in Puerto Banus, kann man die Yachten der Schönen und Reichen bestaunen oder die schicke Altstadt mit seinen Boutiquen erkunden. Die Strände in Marbella gehören zu den schönsten in Andalusien. In dem Sinne Viva Espana!</p>
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		<title>Kroatien: Urlaub an der Adria</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Niestendiederich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 09:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kroatien: Urlaub an der Adria Kroatien ist schon längst kein Geheim-Tipp mehr. Das mitteleuropäische Land an der Adria, mit seinem mediterranen Klima und seiner einzigartigen Landschaft, ist berühmt für seine pittoresken, verschlafenen Ortschaften und langen Küstenstreifen. Die Vielfalt des Landes und ein facettenreiches Angebot an Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse, wie Natur-, Kultur- oder Entspannungsurlaub, ziehen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kroatien: Urlaub an der Adria </strong></p>
<p>Kroatien ist schon längst kein Geheim-Tipp mehr. Das mitteleuropäische Land an der Adria, mit seinem mediterranen Klima und seiner einzigartigen Landschaft, ist berühmt für seine pittoresken, verschlafenen Ortschaften und langen Küstenstreifen. Die Vielfalt des Landes und ein facettenreiches Angebot an Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse, wie Natur-, Kultur- oder Entspannungsurlaub, ziehen viele Urlauber aus der ganzen Welt an.</p>
<p>Der Tourismus in Kroatien hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und befindet sich in einem steten Wachstum. Das beweisen vor allem Zahlen, wonach das kleine Land an der Adria, im Ranking der beliebtesten Reiseländer am Mittelmeer einen der oberen Plätze belegt. Kroatien hat sich als echte Alternative zu Urlaubsländern wie Griechenland oder Italien heraus kristallisiert.</p>
<p>Die kroatische Zentrale für Tourismus prognostiziert für die nächsten Jahre eine Wachstumsrate von erstaunlichen 5%. Somit gehört Kroatien weltweit zu den Reiseländern mit dem am schnellsten wachsenden Tourismus. Diesen Vorsprung wollen sich die Kroaten natürlich nicht nehmen lassen und investieren derzeit stark in die heimische Infrastruktur, um ihre Kontingente zu erweitern und noch bessere Bedingungen für Urlauber zu schaffen. So ist die An- bzw. Einreise aus europäischen Ländern viel einfacher geworden, da das Verkehrsnetz und die Verkehrsverbindungen es durch die Erweiterungen mittlerweile zulassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UNESCO-Weltkulturerbe</strong></p>
<p>Es gibt zahlreiche kulturelle Denkmäler in Kroatien, wobei sogar zehn an der Zahl zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Darunter befinden sich sowohl bedeutende historische Bauwerke wie die Kathedrale von St. Jakov in Sibenik als auch einzigartige Landschaften wie etwa der Nationalpark Plitvicer Seen – berühmt geworden als Schauplatz der Winnetou-Filme.</p>
<p>Der Nationalpark Plitvicer Seen verdankt seine Aufnahme auf die UNESCO-Liste seiner einzigartigen, seltenen Seelandschaft, die geprägt ist, von außergewöhnlichen Naturereignissen, wie etwa den Travertin-Barrieren, die durch ein Zusammenspiel von verschiedenen vegetativen Einflüssen entstehen. Durch die klimatischen Verhältnisse bedingt, hat sich im Nationalpark eine bemerkenswerte Flora und Fauna gebildet. Obwohl der Eintritt zu diesem Naturwunderreservat etwas überteuert scheint, lohnt sich jeder einzelne Cent.</p>
<p>Die Altstadt von Dubrovnik, die auch als „Perle der Adria“ bezeichnet wird, schafft es ebenfalls auf diese ehrenwerte Liste und hat zusätzliche Popularität gewonnen als Drehort für die HBO-Serie „<em>Game of Thrones</em>“. Diese spätmittelalterliche Stadt liegt am südlichsten Ende der kroatischen Küste und beeindruckt mit seiner historischen Stadtmauer, seinen Palästen, Klöstern und Brunnen, die nahezu perfekt erhalten sind. Man fühlt sich zurückversetzt in eine andere Zeit und genießt flanierend den architektonischen Anblick und den Charme der engen Gassen. Dieser atemberaubende Ort ist definitiv einen Besuch Wert und sollte zum Pflichtprogramm jedes Kroatienurlaubers gehören.</p>
<p>Ein weiteres Juwel auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste, befindet sich in Split. Der Diokletianpalast stammt aus der Zeit der Römer und ist das am besten erhaltene Denkmal spätantiker Architektur. Der Kaiserpalast ist angelehnt an die römische Villen-und Palastarchitektur mit militärischen und sakralen Bauelementen. In dem viereckigen Baukomplex gibt es Unmengen an Sehenswürdigkeiten, darunter die älteste Kathedrale der katholischen Kirche, direkt am Peristylplatz, dem zentralen Platz des Palastes. Die Kathedrale des Heiligen Domnius wurde ursprünglich als Mausoleum für den Kaiser Diokletian erbaut, jedoch später in eine christliche Kirche umgewandelt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind etwa der Jupiter-Tempel, das goldene Tor und die Kellerräume des Palastes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Badespass und Strände</strong></p>
<p>Die charakteristischen, türkisen Strandbilder Kroatiens kennen viele aus der Werbung oder aus sozialen Netzwerken. Für Badefreunde warten insgesamt stolze 1778 Kilometer Strand, mit Inseln sogar unglaubliche 6176, von denen 47 dauerhaft bewohnt sind. Somit bietet Kroatien die besten Bedingungen für einen erholsamen Badespass und bestes Strandfeeling.</p>
<p>Dabei zählen einige dieser Strände zu den schönsten der Welt, wie etwa der hufeisenförmige Strand Zlatni Rat auf der Insel Brac mit seinen weißen Kieselsteinen oder etwa der Sandstrand Sakarun am Dugi Otok, welcher mit seinen Sandbuchten und seinem türkisfarbenen Wasser vielmehr an ferne, exotische Länder erinnert. Ebenso die Strände von der Insel Rab mit seinem berühmten „Paradiesstrand“ (Rajska Plaza) und seinen malerischen Buchten. Trotz dieser Vorzüge sind die meisten Strände, zum Glück der Urlauber, nicht maßlos überlaufen. Es lässt sich also stressfrei und wunderbar urlauben.</p>
<p>Die Qualität des Wassers zählt ebenfalls zu den besten der Welt. Die Quote liegt bei 97,96% bei 884 inspizierten Stränden und spricht für einen exzellenten und nachhaltigen Umgang mit der Natur und seinen Ressourcen. Für jeden Geschmack findet sich der passende Strand: ob Familien, Sportler oder Nudisten, hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kulinarische Genüsse </strong></p>
<p>Die kroatische Küche besitzt eine große Vielfalt an heimischen Speisen und Getränken. Neben traditionellen Gerichten wie Fleisch- und Fischspezialitäten bietet die kroatische bzw. dalmatinische Küche auch Speisen im gehobenen Bereich an. Im Michelin Guide Croatia 2020 gibt es insgesamt sieben Restaurants, die mit einem Stern ausgezeichnet wurden. Gourmets kommen also definitiv auf ihre Kosten, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Die landestypische und günstigere Alternative dazu, sind die sogenannten „Konoba“, die gleichwohl den Vergleich mit den Sterne-Lokalen nicht scheuen müssen. Denn hier ist der wahre Ursprung dalmatinischer Kochkünste, bevor sie verfeinert, Eingang in die Spitzengastronomie erlangte. „Konoba“ sind kleine Restaurants, die man hauptsächlich an der Adriaküste, vor allem in Dalmatien findet und bedeutet übersetzt „Keller“. Es ist nur von der Größe her, mit einem Keller vergleichbar, ansonsten hat es mit einem Keller kaum was gemein. Das Publikum besteht vorwiegend aus Einheimischen, obwohl immer mehr Touristen diese Lokale frequentieren. Das liegt am einfachen, aber authentischen Speisenangebot, die mit frischen, regionalen Zutaten vorbereitet werden. Des Weiteren werden landestypische Spirituosen wie etwa der Maraschino Likör aus der Region Dalmatien angeboten.</p>
<p>Die kroatische Küche ist aufgrund seiner historischen Vergangenheit von verschiedenen Küchen beeinflusst, so gibt es österreichisch-ungarische Einflüsse im Norden und Nordwesten, sowie türkische und griechische im Osten, sowie illyrische und römische Einflüsse im Landesinneren.</p>
<p>Das Nationalgericht in Kroatien sind Cevapcici, daneben gibt es landestypische Gerichte wie Raznjici, Pljeskavica oder Tafelspitz. Sie bieten außerdem unterschiedliche Fleisch- und Fischgerichte, Eintöpfe, Suppen, Speck, Käsesorten und Schinken. Istrien ist bspw. bekannt für seine Trüffelspezialitäten und für seine verschiedenen Kräuter. Kroatien hat außerdem ausgezeichnete Spirituosen und Weine in hoher Qualität anzubieten.</p>
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